Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,

   Wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

   Frei sind wir, da zu wohnen und zu gehen.

   Frei sind wir, ja zu sagen oder nein.

   Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,

   Wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

 

Wir wollen Freiheit, um uns selbst zu finden,

   Freiheit, aus der man etwas machen kann.

   Freiheit, die auch noch offen ist fue Taeume,

   Wo Baum und Blume Wurzeln schlagen kann.

   Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,

   Wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

 

Und dennoch sind da Mauern zwischen Menschen,

   Und nur durch Gitter sehen wir uns an.

   Unser versklavtes Ich ist ein Gefaengnis

   Und ist gebaut aus Steinen unsrer Angst.

   Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,

   Wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

 

Herr, du bist Richter. Du nur kannst befreien.

   Wenn du uns freisprichst, dann ist Freiheit da.

   Freiheit, sie gilt fuer Menschen, Voelker, Rassen,

   Soweit wie deine Liebe uns ergreift.

   Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,

   Wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

 

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Wo ein Mensch Vertrauen gibt,

   nicht nur an sich selber denkt,

   faellt ein Tropfen von dem Regen,

   der aus Wuesten Gaerten macht.

 

Wo ein Mensch den anderen sieht,

   nicht nur sich und seine Welt,

   faellt ein Tropfen von dem Regen,

   der aus Wuesten Gaerten macht.

 

Wo ein Mensch sich selbst verschenkt

   und den alten Weg verlaesst,

   faellt ein Tropfen von dem Regen,

   der aus Wuesten Gaerten macht.

 

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Weisst du, wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelzelt?

Weisst du, wieviel Wolken gehen

weithin ueber alle Welt?

Gott der Herr hat sie gezaehlet,

dass ihm auch nicht eines fehlet

an der ganzen grossen Zahl,

an der ganzen grossen Zahl.

 

 

Weisst du, wieviel Muecklein spielen in der heissen Sonnenglut,

wieviel Fischlein auch sich kuehlen

in der hellen Wasserflut?

Gott der Herr rief sie mit Namen,

dass sie all ins Leben kamen,

dass sie nun so froehlich sind,

dass sie nun so froehlich sind.

 

  

Weisst du, wieviel Kinder fruehe stehn aus ihrem Bettlein auf,

dass sie ohne Sorg und Muehe

froehlich sind am Tageslauf?

Gott im Himmel hat an allen

seine Lust, sein Wohlgefallen,

kennt auch dich und hat dich lieb,

kennt auch dich und hat dich lieb

 

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Meinem Gott gehoehrt die Welt,

Meinem Gott das Himmelszelt,

Ihm gehoert der Raum die Zeit,

Sein ist auch die Ewigkeit.

 

Und sein eigen bin auch ich.

Gottes Haende halten mich

Gleich dem Sternlein in der Bahn;

Keins faellt je aus Gottes Plan.

 

Wo ich bin, haelt Gott die Wacht,

fuehrt und schirmt mich Tag und Nacht;

ueber bitten und Verstehn

muss sein Wille mir geschehn

 

Taeglich gibt er mir das Brot,

teaglich hilft er in der Not,

taeglich schenkt er seine Huld

und vergibt mir meine Schuld

 

Lieber Gott, du bist so gross

und ich lieg in deinem Schoss

wie im Mutterschoss ein Kind;

Liebe deckt und birgt mich lind.

 

Leb ich, Gott, bist du bei mir,

sterb ich, bleib ich auch bei dir,

und im Leben und im Tod

   bin ich dein, du lieber Gott.

   Ich steh vor dir mit leeren Haenden

 

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Since I Lost  You

  Es scheint im Moment, als zerbraeche Deine ganze Welt

Sie verschwindet einfach, wie ein morgendlicher Traum

So wie Staub aus Deiner Hand auf den Boden faellt

Wie soll das Leben je wieder  sein wie vorher

 

Denn mein Herz ist zerbrochen

Ja mein Herz ist zerbrochen

seit Du fort bist

 

wie eine Sandburg, die die Flut weggespuelt

Wie kann es je wieder sein wie bisher

 

Denn mein Herz ist zerbrochen

Ja mein Herz ist zerbrochen

seit ich Dich verlor

 

Oh Du wirst es nie sehen

Oh du wirst es nie wissen

Was ich alles fuer Dich plante

Dinge fuer Dich und mich

 

Ich hielt Deine Hand so fest

das ich sie nicht loslassen konnte

und jetzt  wie soll es je wieder werden, wie es war

 

Denn mein Herz ist zerbrochen

Ja mein Herz ist zerbrochen

seit ich Dich verlor

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In my hands
A legacy of memories
I can hear you say my name
I can almost see your smile
Feel the warmth of your embrace
But there is nothing but silence now
Around the one I loved
Is this our farewell?

Sweet darling you worry too much, my child
See the sadness in your eyes
You are not alone in life
Although you might think that you are

Never thought
This day would come so soon
We had no time to say goodbye
How can the world just carry on?
I feel so lost when you are not by my side
But there's nothing but silence now
Around the one I loved
Is this our farewell?

So sorry your world is tumbling down
I will watch you through these nights
Rest your head and go to sleep
Because my child, this not our farewell.
This is not our farewell
.

 

auf Deutsch:

 

In meinen Haenden,
ein Erbe von Erinnerungen.
Ich kann dich meinen Namen sagen h?.
Ich kann beinahe dein Laecheln sehen.
Fuehle diie Waerme deiner Umarmung.
Aber nun ist da nichts ausser Stille,
um den einen, den ich liebte.
Ist das unser Abschied?

Suesser Schatz, du aengstigst dich zu sehr, mein Kind.
Seh die Traurigkeit in deinen Augen.
Du bist nicht allein im Leben,
obwohl du denkst, dass du es bist.

Ich dachte niemals,
dass dieser Tag so schnell kommen wuerde.
Wir hatten keine Zeit uns zu verabschieden.
Wie kann die Welt noch weiter gehen?
Ich fuehle mich so verloren, wenn du nicht an meiner Seite bist.
Aber nun ist da nichts ausser Stille,
um den einen, den ich liebte.
Ist das unser Abschied?

Ich bin so bekuemmert, da deine Welt abstuertzte.
Ich will dich in diesen Naechten sehen.
Ruhe deinen Kopf und gehe schlafen,
weil, mein Kind, dies ist nicht unser Abschied.
Dies ist nicht unser Abschied.

 

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Frage ueber den Tod 

 

Du hast mir schon Fragen gestellt
Ueber Gott und die Welt,
Und meist konnt ich dir Antwort geben.
Doch jetzt bringst du mich aus dem Lot
Mit deiner Frage nach dem Tod
Und was ist, wenn wir nicht mehr leben?
Da muss ich passen, tut mir leid,
Niemand weiss da so recht Bescheid,
Solang es Menschen gibt auf Erden.
Ich stelle mir das Sterben vor
So wie ein grosses, helles Tor,
Durch das wir einmal gehen werden.

Dahinter liegt der Quell des Lichts,
Oder das Meer, vielleicht auch nichts,
Vielleicht ein Park mit gruenen Baenken,
Doch eh nicht jemand wiederkehrt
Und mich eines Bessren belehrt,
Moecht ich mir dort den Himmel denken.
Hoeher, als Wolkentuerme stehn,
Hoeher noch, als Luftstrassen gehn,
Jets ihre weissen Bahnen schreiben
Jenseits der Grenzen unsrer Zeit,
Ein Raum der Schwerelosigkeit,
Ein guter Platz, um dort zu bleiben.

Fernab von Zwietracht, Angst und Leid,
In Frieden und Gelassenheit,
Weil wir nichts brauchen, nichts vermissen.
Und es ist troestlich, wie ich find,
Die uns vorangegangen sind,
Und die wir lieben, dort zu wissen.
Und der Gedanke, irgendwann
Auch durch dies Tor zu gehn, hat dann
Nichts Drohendes, er mahnt uns eben,
Jede Minute bis dahin,
Wie ein Geschenk, mit wachem Sinn,
In tiefen Zuegen zu erleben.
 

von Reinhard May

 

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Tears in heaven

 

Would you know my name if I saw you in heaven?

Would it be the same if I saw you in heaven?

  

I must be strong and carry on,

'Cause I know I don't belong here in heaven.

 

 

Would you hold my hand if I saw you in heaven?

Would you help me stand if I saw you in heaven?

 

 

I'll find my way through night and day,

'Cause I know I just can't stay here in heaven.

 

 

Time can bring you down, time can bend your knees.

Time can break your heart, have you begging please,

begging please?

 

 

 

Beyond the door there's peace I'm sure,

And I know there'll be no more tears in heaven.

 

Would you know my name if I saw you in heaven?

Would it be the same if I saw you in heaven?

 

 

I must be strong and carry on,

'Cause I know I don't belong here in heaven.

                                                                                                                                                                                                                                                            

 

 

 

                                Traenen im Himmel

 

Wirst du noch meinen Namen wissen, wenn ich dich im Himmel sehe?

Wird es dasselbe sein wie hier, wenn ich dich im Himmel sehe?

 

Ich muss tapfer sein und weitermachen,

denn ich weiss: Hier gehoere ich nicht zum Himmel.

 

Wirst du meine Hand halten, wenn ich dich im Himmel wiedersehe?

Wirst du mir aufhelfen, wenn ich dich im Himmel wiedersehe?

 

 

Ich werde meinen Weg finden durch Nacht und Tag hindurch,

 

denn ich weiss: Hier kann ich nicht im Himmel sein.

 

 

 

Die Umstaende koennen dich runterziehen.

Sie koennen dich in die Knie zwingen.

Die Zeit kann dein Herz brechen.

Hast du gebettelt, bitte?

 

 

Hinter der Tuer, da ist Frieden, da bin ich ganz sicher.

Und ich weiss: Da werden keine Traenen mehr sein - im Himmel.

 

Wirst du noch meinen Namen wissen, wenn ich dich im Himmel sehe?

Wird es dasselbe sein wie hier, wenn ich dich im Himmel sehe?

 

Ich muss tapfer sein und weitermachen,

denn ich weiss: Hier gehoere ich nicht zum Himmel.

 

von Eric Clapton

Er schrieb dieses Lied zum Andenken an seinen

Sohn, der im Alter von 5 Jahren starb.

 

  

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